Aufstellungstag

Termin
Samstag, 9.05., 10:00 Uhr
– Samstag, 9.05.2026, 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
Triebelsheide

Kategorien


Aus der Sehnsucht in die Veränderung – ein Aufstellungstag für Männer
An diesem Tag wollen wir uns mit der systemischen Aufstellungsarbeit beschäftigen

Meiner Arbeit liegt die Auffassung zugrunde, dass hinter jedem Thema oder Konflikt in Familie, Partnerschaft, Gesellschaft oder Beruf ein System von Beziehungen steckt. Diese Beziehungen bestehen zum Beispiel zwischen Menschen, Begebenheiten oder Persönlichkeitsanteilen. Im Rahmen einer Familienaufstellung werden diese Beziehungen dadurch in den Raum gebracht, dass Personen als Stellvertreter die unterschiedlichen Aspekte eines Anliegens repräsentieren. Sie werden auf einen Platz im Raum positioniert und spüren sich dort ein. Dabei folgen sie ihren Impulsen im Rahmen des von der Aufstellungsleitung gesteuerten Prozesses. Es entstehen immer wieder verblüffende Dynamiken, die unbewusste Muster erkennen lassen.

Sehr häufig kommt es zu emotionalen Reaktionen, als ob ein Knoten sich löst oder der Blick auf etwas frei gemacht wird. Veränderung, Einsicht, Akzeptanz oder Abgrenzung werden möglich.

In einer Stellvertretung passiert es Betreffenden oft, dass sich plötzlich Einsichten und Lösungen für eigene Themen auftun. Wir „laufen in den Schuhen eines anderen“ und schauen mit dessen Blick in die Welt. Es eröffnen sich Möglichkeiten, die empathischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und die Welt aus anderen Blickwinkeln zu betrachten.

Organisatorisches:

Unter aktion (at) wasmannguttut.de anmelden.

Ankommen ab 09:30 Uhr.
Beginn: 10.00 Uhr.
Ende: Später Nachmittag  (ca 17 Uhr)

Essen: jeder bringt etwas mit und wir teilen.

Für Wasser, Tee und Kaffee ist gesorgt.

Kosten: Spende

Roland Kuprat:
Jahrgang 1965, Diplom-Physiker und Referent für Softwareentwicklung, verbindet er heute analytisches Denken in Wechselwirkung mit menschlichen Themen.

Was ihn antreibt, ist die Frage, wie Veränderung wirklich möglich wird – im Leben, in Beziehungen und im beruflichen Kontext. Seine eigene Erfahrung von Ausdauer und Grenzerfahrungen spiegelt sich nicht nur in rund 30 Marathons und mehreren Ultramarathons wider, sondern auch in seiner Haltung gegenüber inneren Prozessen: dranzubleiben, hinzuschauen und Bewegung zuzulassen.

In der systemischen Aufstellungsarbeit hat er einen Zugang gefunden, der es ermöglicht, verborgene Dynamiken sichtbar zu machen und neue Perspektiven zu eröffnen. Er ist mehrfach ausgebildeter Systemaufsteller und psychologischer Berater. Unter anderem hat er dies bei Dr. Ylse Kutschera, Helmut Eichenmüller sowie an der Akademie für Systemische Aus- und Weiterbildung, bei Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer gelernt. Er begleitet Menschen dabei, sich selbst und ihre Themen in einem größeren Zusammenhang zu erkennen.

Sein Anliegen ist es, Räume zu öffnen, in denen Sehnsucht spürbar wird und Veränderung ihren eigenen, stimmigen Weg finden kann.